Blasmusik bei „Kultur lebt!“ mit Sigi Feldmeier und Herbert Pilz

Das Duo Herbert Pilz (links) und Sigi Feldmeier von den Oberlinger Musikanten spielte an Fronleichnam bei „Kultur lebt!“ Bayerisch-Böhmische Blasmusik. (Foto: Sandra Adler/LRA)

Blasmusik gehört normalerweise zu Fronleichnam wie die Bratwürstel nach der Kirche. Daher stand am Donnerstag bei „Kultur lebt!“ das Duo Sigi Feldmeier und Herbert Pilz auf dem Programm. Die beiden Musiker, die sonst bei den Oberlinger Musikanten spielen, sorgen mit Bayerisch-Böhmischer Blasmusik für Feiertagsstimmung auch noch am Wochenende: Am 5. und 6. Juni ist der Videomitschnitt in der Ausstellung in der Alten Mühle Eichhofen zu sehen.

Das Blasmusik-Duo gab am Donnerstag traditionelle Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt zum Besten. Neben Märschen, z.B. dem „Gamsgebirg-Marsch“, über Polkas, etwa „Freude im Herzen“, den „Wintergrea“-Zwiefachen bis hin zu Walzern, z.B. dem „Walzer aus Salzburg“ als Zugabe, spielten sie außerdem die Volksweise „s’letzte Blatt’l“.

Feldmeier und Pilz teilen, wie sie selbst sagen, eine Leidenschaft: mit warmer Luft Emotionen zu erzeugen. Das tun sie in verschiedenen Formationen, z.B. bei der Blaskapelle Böhmisches Herzblut oder den Oberlinger Musikanten. Letztere hat der Undorfer Sigi Feldmeier gegründet und er leitet die Kapelle auch. Der Name Oberling kommt vom Hausnamen seiner Großeltern aus Deuerling. Dort spielte die Oma Zither und machte mit ihren Geschwistern Hausmusik.

Von Vier-Mann-Besetzung bis hin zu Tanzlmusi mit sechs, Altbayerisch mit zehn oder Böhmischer Blasmusik mit 16 Musikern – die Oberlinger Musikanten spielen in unterschiedlichen Besetzungen. Als Duo traten Feldmeier und Pilz bei „Kultur lebt!“ erst zum zweiten Mal auf.

Am Sonntag, 6. Juni, gibt es ab 15 Uhr die Möglichkeit für ein Gespräch mit dem Künstler Wigg Bäuml, dessen Werke Teil der Ausstellung sind. Mittlerweile lebt und arbeitet der gelernte Kirchenmaler in Kallmünz. Geboren wurde er 1954 in Waldthurn in der Oberpfalz. Seit 1983  hat er sich ganz der bildenden Kunst verschrieben. Vielen dürfte er durch seine Rauminstallationen an ungewöhnlichen Orten bekannt sein. Dabei, wie auch in seinen Objekten und Skulpturen, verwendet er gerne Fundstücke aus der Natur oder aus dem bäuerlichen Umfeld. Er hat sich auch intensiv mit Malerei und Zeichnung auseinander-gesetzt. Dies mündete unter anderem in die Hinterglasmalerei, die in seiner derzeitigen Schaffensphase eine große Rolle spielt.

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